Dr. Marijon Kayßer

Dr. Marijon Kayßer

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Praxis: Dr. Marijon Kayßer, Partnerin, berät und verteidigt als ausgewiesene Expertin im Wirtschaftsstrafrecht. Ihre Mandanten sind Unternehmen und Einzelpersonen, als von Ermittlungen Betroffene ebenso wie als Geschädigte. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören die klassischen Bereiche des Strafrechts wie Betrug, Untreue, Korruption, die Insolvenzstraftaten, Steuerstrafrecht, Bilanz- und Kapitalmarktstrafrecht, Kartellrecht, Außenwirtschaftsstrafrecht, Medizinstrafrecht und IP-Verletzungen. Neben der Verteidigung berät sie seit vielen Jahren im präventiven Bereich und hat für zahlreiche deutsche und internationale Unternehmen (strafrechtliche) Compliance- Programme entwickelt und Mitarbeiter geschult. In der Beratung geschädigter Unternehmen verfügt sie über eine breite Erfahrung im Umgang mit Ermittlungs- und Aufsichtsbehörden bei Verletzung geistigen Eigentums, insbesondere bei Industriespionage und Produktpiraterie.

Dr. Marijon Kayßer leitet bei Klinkert Rechtsanwälte den Bereich Wirtschaftsstrafrecht, nachdem sie ihre strafrechtliche Laufbahn am Institut für Kriminalwissenschaften begann und mehr als 10 Jahre in der Abteilung Corporate Criminal Investigations der internationalen Kanzlei Jones Day tätig war.

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Spezialisierungen

  • Verteidigung von Einzelpersonen in allen Stadien des Strafverfahrens, einschließlich der Revision, regelmäßig mit Schwerpunkt auf der Verteidigung im Ermittlungsverfahren und im Zwischenverfahren; Wahrnehmung der Rechte des Beschuldigten bei Ermittlungen von Staatsanwaltschaften, Steuer- Kontroll- und Aufsichtsbehörden, einschließlich parlamentarischer Untersuchungsausschüsse;
  • Beratung und Koordination von Verfahren als Anwältin des von Ermittlungen betroffenen Unternehmens, Koordination begleitender Zivilverfahren und möglicher Maßnahmen der Vermögensabschöpfung; besondere Erfahrung bei grenzüberschreitenden Sachverhalten; Rechtsbeistand bei Durchsuchungen, Zeugenbegleitung; Reputationsmanagement und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Vertretung des durch Wirtschaftsstraftaten geschädigten Unternehmens, Initiierung und Begleitung privater oder staatlicher Ermittlungsmaßnahmen, Beratung und Koordination der begleitenden Prozessführung (Zivilverfahren, Vermögensabschöpfung, Arbeitsrecht); weitreichende Erfahrung im Bereich des Geheimnis- und Know-how-Schutzes;
  • Beratung von Unternehmen im Bereich der Corporate Compliance, Schwachstellenanalyse, Entwicklung strafrechtlicher Compliance- Programme, Implementierung von Kontrollmechanismen, Mitarbeiterschulung, Ombudsmann- Funktion (Branchenschwerpunkte: Pharma, Chemie, Medizinprodukte, Energie, Automotive, IT).

Ausgewählte Mandate / Projekte

  • Bei der Wahrnehmung wirtschaftsstrafrechtlicher Mandate ist in der Regel eine öffentliche Aufmerksamkeit zu vermeiden. Und auch dann, wenn Mandate unvermeidlich bereits zum Thema der Presse wurden, ist es nicht im Interesse des Mandanten, diese auf der website seiner Anwälte erneut veröffentlicht zu sehen. Wir verzichten deshalb darauf, im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts Mandate zu nennen.

Veröffentlichungen / Vorträge

  • Rezensionen: Dahs, Handbuch des Strafverteidigers; Hamm/Lohberger, Beck´sches Formularbuch für den Strafverteidiger; Bockemühl (Hg.), Handbuch des Fachanwalts Strafrecht; Brüssow u. a., Strafverteidigung in der Praxis, StV 2003, in: Strafverteidiger 5/03, Seite 311 f.
  • Der Schutz vor Kapitalanlagebetrug reicht nicht aus, (mit T. Hild) in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.02.2002
  • Im Ausland sind Strafen für Unternehmen bereits üblich, (mit E. Hild) in: Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 25.06.1999
  • La insostenible situación del Drecho Penal. Instituto de Ciencias Criminales de Frankfurt (ed.), Área de Derecho Penal de la Universidad Pompeu Fabra (ed. española). Sobre el potencial incriminador de los principios limitadores del Derecho penal. Competencias penales en la cuestión del aborto, Frankfurt 1999, S. 149 ff.
  • Abtreibung und die Grenzen des Strafrechts, Berlin 1997
  • Biographie Gustav Radbruch, in: Juristenlexikon, München 1995
  • Über das Kriminalisierungspotential strafrechtsbegrenzender Prinzipien. Institut für Kriminalwissenschaften Frankfurt/Main (Hrsg.). Vom unmöglichen Zustand des Strafrechts, Frankfurt 1995, Seite 143 ff.
  • Zivilrecht und Strafrecht - Rechtsordnung und Gerichtswesen, in Bürger, Recht, Staat. Handbuch des öffentlichen Lebens in Deutschland, 1. Auflage, Frankfurt 1992; aktualisierte Neuausgabe Frankfurt 1997
  • Dr. Marijon Kayßer hält seit vielen Jahren bei wissenschaftlichen und berufsständischen Tagungen sowie bei universitären Veranstaltungen Vorträge zu Fragen des Straf- und Strafprozessrechts und seiner Grundlagen.

Mitgliedschaften / Aufgaben

  • Mitglied der „Deutsche Strafverteidiger e.V."; als langjähriges Vorstandsmitglied regelmäßige Kommentierung legislativer Vorhaben im strafrechtlichen und strafprozessualen Bereich;
  • Mitglied Deutscher Anwaltverein, Arbeitsgemeinschaft Strafrecht;
  • Mitglied der Deutsch- Israelischen Juristenvereinigung;
  • Mitglied bei der WisteV (Wirtschaftsstrafrechtliche Vereinigung);
  • Mitglied des Deutschen Juristentages;
  • Mitglied der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie.

Ausbildung / Karriere

  • Gründungspartnerin von Klinkert Rechtsanwälte (2010);
  • Eintritt in die Kanzlei Jones Day 1999, Tätigkeit bis 2009 als Verantwortliche des Bereichs Wirtschaftsstrafrecht;
  • Mitglied des Ethik-Kommission der Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main (1997- 2002);
  • Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen für hervorragende wissenschaftliche Leistungen, 1996;
  • Promotion zum Dr. jur. 1996;
  • Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kriminalwissenschaften (Professur Dr. Dr. h.c. mult. Winfried Hassemer, Vizepräsident des Bundesverfassungs-gerichts) der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main (1989-1999, mit Unterbrechung für das Referendariat);
  • Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt (Erstes Staatsexamen, 1989).